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Sarkopenie ist keine reine Muskelsache -Warum Deine Kraft schneller verschwindet als Deine Muskeln

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  Es gibt eine Beobachtung, über die sich die Altersforschung seit Jahren wundert: Menschen verlieren im Alter Muskelmasse – aber sie verlieren ihre Kraft deutlich schneller. Und manche Menschen legen sogar Muskelmasse zu und werden trotzdem schwächer. Wenn Sarkopenie wirklich in erster Linie Muskelschwund wäre, dürfte das nicht passieren. Genau an diesem Widerspruch setzt ein Beitrag an, der 2026 in The Lancet Healthy Longevity erschienen ist. Fünf international bekannte Forscher – darunter Luigi Ferrucci vom US-amerikanischen National Institute on Aging, Marco Narici und Brian Clark – schlagen vor, Sarkopenie grundlegend neu zu denken: nicht als Erkrankung des Muskels, sondern als Erkrankung des gesamten alternden motorischen Systems . Ich habe mir die Arbeit angeschaut und ordne für Dich ein, was daran wirklich neu ist – und was Du im Training daraus machen kannst. 1. Worum es in der Arbeit geht – und was für ein Text das ist Zuerst eine wichtige Einordnung, die in den ...

Was ist die 30/30 Challenge?

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  Die 30/30-Challenge: In vier Wochen zu einem stärkeren Darmmikrobiom Es gibt Ernährungstrends, die kommen und gehen. Und dann gibt es Ideen, die so einfach klingen, dass man sich fragt, warum man nicht längst selbst darauf gekommen ist. Die 30/30-Challenge gehört in die zweite Kategorie: 30 Gramm Ballaststoffe am Tag, 30 verschiedene Pflanzen in der Woche, vier Wochen durchhalten – fertig ist ein Programm, das dem Darmmikrobiom spürbar auf die Sprünge helfen soll. Kein teures Supplement, keine komplizierte Diätformel, kein Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen. Stattdessen geht es um genau das Gegenteil dessen, was die meisten Diäten predigen: mehr Vielfalt statt weniger. Was zunächst wie ein weiterer Social-Media-Trend klingt, hat einen erstaunlich soliden wissenschaftlichen Unterbau. Wer verstehen will, warum ausgerechnet die Zahl 30 in doppelter Ausführung eine so große Rolle spielt, muss einen Blick auf die Forschung zum Darmmikrobiom werfen – und auf ein Bürgerforschung...

Warum sind Ballaststoffe so wichtig für unsere Gesundheit – obwohl die meisten von uns zu wenig davon konsumieren

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  Ballaststoffe haben ein Imageproblem.  Schon der Name klingt nach etwas, das der Körper eigentlich loswerden will – nach Ballast eben, nach Abfall, nach etwas Überflüssigem. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Kaum ein Nahrungsbestandteil hat einen so nachweislich großen Einfluss auf unsere langfristige Gesundheit wie die unscheinbaren Pflanzenfasern aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Sie senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, helfen dabei, den Blutzucker stabil zu halten, ernähren ein gesundes Darmmikrobiom und stehen sogar mit einem geringeren Krebsrisiko in Verbindung. Und doch nimmt der Großteil der Bevölkerung in Deutschland deutlich weniger davon zu sich, als Fachgesellschaften empfehlen. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Ballaststoffe eigentlich sind, warum sie eine so zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielen, weshalb die meisten von uns trotzdem zu wenig davon essen – und wie sich das im Alltag ändern lässt. Was Ball...