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Wie Kreatin das Immunsystem bei Tumoren unterstützen könnte?

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  Kreatin und Krebsimmuntherapie: Einordnung einer präklinischen UCLA-Studie Ausgangsfrage: Kann Kreatin, ein seit Jahren bekanntes Nahrungsergänzungsmittel aus dem Sportbereich, Immunzellen so unterstützen, dass sie Tumoren besser erkennen und eine antitumorale Immunantwort auslösen? Die aktuelle Diskussion geht auf eine präklinische Studie von Elliot Kang, James Elsten-Brown, Yu-Chen Wang und Kolleginnen und Kollegen zurück, die 2026 in iScience unter dem Titel Creatine uptake promotes dendritic cell activation and enhances antitumor immunity veröffentlicht wurde. 1. Einleitung: Vom Fitness-Supplement zur immunologischen Forschungsfrage Kreatin ist vor allem als Substanz bekannt, die im Muskelstoffwechsel eine Rolle spielt und als Nahrungsergänzungsmittel im Kraft- und Leistungssport genutzt wird. Im Zentrum steht dabei seine Funktion im zellulären Energiestoffwechsel: Kreatin kann über das Kreatin-Phosphat-System dazu beitragen, kurzfristig Energie in Form von ATP berei...

Wer diese 3 Werte beachtet, schützt sein Herz ein Leben lang

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  Cholesterin allein erzählt nur einen Teil der Geschichte. Wer seine Werte für Lp(a), ApoB und Triglyzeride kennt, kann das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko deutlich besser einschätzen und gezielter handeln. Viele Menschen kennen ihren Gesamtcholesterinwert, einige auch ihr LDL-Cholesterin, das häufig als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet wird. Für eine moderne Prävention reicht dieser Blick jedoch nicht immer aus. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Cholesterin im Blut transportiert wird, sondern auch, welche Partikel unterwegs sind, wie viele davon vorhanden sind und ob zusätzliche Risikofaktoren bestehen. Besonders wichtig sind daher drei Werte: Lipoprotein(a), kurz Lp(a) Apolipoprotein B, kurz ApoB Triglyceride Lp(a): der oft übersehene genetische Risikofaktor Lp(a), ausgeschrieben Lipoprotein(a), ist ein spezielles Blutfettpartikel. Es ähnelt LDL, trägt aber zusätzlich Apolipoprotein(a). Erhöhte Lp(a)-Werte gelten als eigenständiger Risikofaktor für atheros...

Molekulare Verjüngung durch Krafttraining

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  1. Einleitung Krafttraining wird seit Langem als wirksame Intervention gegen Sarkopenie, Funktionsverlust und Gebrechlichkeit betrachtet. Neu ist jedoch die Präzision, mit der Studien der Jahre 2025 und 2026 die molekularen Veränderungen im alternden Muskel erfassen: Transkriptomik, Proteomik, Phosphoproteomik, Metabolomik, Lipidomik, DNA-Methylierung, räumliche Transkriptomik und Einzelzell- beziehungsweise Einzelkernanalysen machen sichtbar, wie mechanische Belastung biologische Alterungsprozesse beeinflusst. Der Begriff „molekulare Verjüngung“ beschreibt dabei nicht eine vollständige Rückkehr in einen jungen Organismus, sondern die partielle Verschiebung altersassoziierter Signalwege, Zellzustände und Stoffwechselprofile in Richtung eines jüngeren, funktionsfähigeren Musters. Die wichtigsten aktuellen Arbeiten zeigen übereinstimmend, dass Krafttraining nicht nur Muskelmasse erhöht, sondern zentrale Kennzeichen biologischer Alterung moduliert: chronische niedriggradige Entz...

Warum Buchweizen so gesund ist?

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  Buchweizen erlebt seit einigen Jahren eine verdiente Wiederentdeckung. Obwohl sein Name anderes vermuten lässt, ist Buchweizen kein Weizen und auch kein echtes Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide. Botanisch gehört er zu den Knöterichgewächsen und ist damit eher mit Sauerampfer oder Rhabarber verwandt als mit klassischem Brotgetreide. Genau diese Besonderheit macht ihn für viele Menschen interessant: Er ist von Natur aus glutenfrei, vielseitig verwendbar, nährstoffreich und kann eine ausgewogene Ernährung auf sinnvolle Weise unterstützen. Dieser Blogbeitrag erklärt, warum Buchweizen als gesund gilt, welche Nährstoffe ihn auszeichnen, was er im Körper bewirken kann und weshalb er besonders beim Abnehmen sowie bei Insulinresistenz eine hilfreiche Rolle spielen kann. Wichtig ist dabei: Buchweizen ist kein Medikament und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Er kann jedoch als Bestandteil einer vollwertigen Ernährung dazu beitragen, Blutzuckerschwankungen zu reduzieren, l...