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Was ist die 30/30 Challenge?

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  Die 30/30-Challenge: In vier Wochen zu einem stärkeren Darmmikrobiom Es gibt Ernährungstrends, die kommen und gehen. Und dann gibt es Ideen, die so einfach klingen, dass man sich fragt, warum man nicht längst selbst darauf gekommen ist. Die 30/30-Challenge gehört in die zweite Kategorie: 30 Gramm Ballaststoffe am Tag, 30 verschiedene Pflanzen in der Woche, vier Wochen durchhalten – fertig ist ein Programm, das dem Darmmikrobiom spürbar auf die Sprünge helfen soll. Kein teures Supplement, keine komplizierte Diätformel, kein Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen. Stattdessen geht es um genau das Gegenteil dessen, was die meisten Diäten predigen: mehr Vielfalt statt weniger. Was zunächst wie ein weiterer Social-Media-Trend klingt, hat einen erstaunlich soliden wissenschaftlichen Unterbau. Wer verstehen will, warum ausgerechnet die Zahl 30 in doppelter Ausführung eine so große Rolle spielt, muss einen Blick auf die Forschung zum Darmmikrobiom werfen – und auf ein Bürgerforschung...

Warum sind Ballaststoffe so wichtig für unsere Gesundheit – obwohl die meisten von uns zu wenig davon konsumieren

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  Ballaststoffe haben ein Imageproblem.  Schon der Name klingt nach etwas, das der Körper eigentlich loswerden will – nach Ballast eben, nach Abfall, nach etwas Überflüssigem. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Kaum ein Nahrungsbestandteil hat einen so nachweislich großen Einfluss auf unsere langfristige Gesundheit wie die unscheinbaren Pflanzenfasern aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Sie senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, helfen dabei, den Blutzucker stabil zu halten, ernähren ein gesundes Darmmikrobiom und stehen sogar mit einem geringeren Krebsrisiko in Verbindung. Und doch nimmt der Großteil der Bevölkerung in Deutschland deutlich weniger davon zu sich, als Fachgesellschaften empfehlen. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Ballaststoffe eigentlich sind, warum sie eine so zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielen, weshalb die meisten von uns trotzdem zu wenig davon essen – und wie sich das im Alltag ändern lässt. Was Ball...

Warum die meisten ihre Ausdauer falsch trainieren?

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  Optimales Ausdauertraining: Warum das Verhältnis 2:1 aus Zone 2 und Zone 5 den Unterschied macht Wer sein Ausdauertraining verbessern will, landet früher oder später bei derselben Frage: Wie viel Tempo braucht es eigentlich? Die intuitive Antwort vieler Freizeitsportler lautet „mehr ist besser, härter ist besser“. Wer öfter im roten Bereich trainiert, verbessert doch automatisch seine Leistungsfähigkeit – oder?  Die Sportwissenschaft zeichnet ein anderes Bild. Untersuchungen an Ausdauersportlern aller Leistungsklassen, allen voran die vielzitierte Arbeit des norwegischen Sportphysiologen Stephen Seiler, zeigen immer wieder dasselbe Muster: Wer nachhaltig schneller werden will, verbringt den Großteil seiner Trainingszeit bewusst langsam – und nur einen kleinen, gezielten Anteil richtig hart. In diesem Beitrag geht es um genau dieses Prinzip: ein Verhältnis von zwei ruhigen Grundlageneinheiten (Zone 2) zu einer intensiven Einheit (Zone 5 bzw. HIIT) pro Woche.  Wir schau...